Samstag, 04. April 2020, 06:43
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Black Sheep Festival |18.-20. Juni 2020, Bad Rappenau

7. blacksheep Festival mit Walking on Cars, Stefanie Heinzmann, LaBrassBanda, Fischer-Z und Alphaville

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LINE-UP

Donnerstag
18.06.2020

Jack and the Weatherman
Ray Wilson mit Genesis Classic
Stefanie Heinzmann
Freitag
19.06.2020

Elliott Murphy
Steve’n’Seagulls
HISS
Fisher-Z
LaBrassBanda
Samstag
20.06.2020

Red Hot Chilli Pipers
Sweet Alibis
Amistat
Walking On Cars
Alphaville

FESTIVAL-INFO

Das 7. blacksheep Festival wirft seine Schatten voraus: Wenn die Tage am längsten sind, lädt die Bonfelder Kulturinitiative wieder zu drei Tagen voller Lebensfreude nach Bonfeld ein. Dort spielen 17 Bands an drei Tagen auf drei Bühnen – und Talente begegnen wieder Legenden. Für die Besucher gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sowie eine gewohnt ausgewogene Gastronomie. Kinder ab sechs Jahren können am Freitag, 19. Juni, und Samstag, 18. Juni, wieder im Kid’s- und Juniorclub versorgt und unterhalten werden.

Am Dreikönigstag stellt die Bonfelder Kulturinitiative blacksheep immer ihr Festival- und ihr Jahresprogramm vor. Letzteres hat am 15. Februar mit einem ausverkauften Tribute-Abend für Leonard Cohen begonnen. Simone von Racknitz-Luik und Gerhard Knoppek haben sich in der Galerie von Thea Bayer-Rossi in Bonfeld musikalisch vor dem Künstler verneigt.

Zu ihrer 7. Paddy’s Night lädt die Kulturinitiative am Samstag, 21. März, ab 19.30 Uhr ein: Murphy’s Law, Bunoscionn und Mainfelt spielen im Wimpfener Kursaal waschechten Folk. Blacksheep serviert dazu passend irische Speisen und Guinness vom Fass.

Seit sieben Jahren gibt es den blacksheep Bandcontest um den FÖRCH Nachwuchsförderpreis, aber zum ersten Mal findet er in Heilbronn statt. Im Club Mobilat, Salzstraße 27, treten am Samstag, 25. April, ab 19.30 Uhr vier Bands auf. Die Bewerberfrist läuft noch bis 7. März, 18 Uhr: Die teilnehmenden Gruppen dürfen im Durchschnitt nicht älter als 27 Jahre sein. Dem Gewinner winkt am Ende ein Preisgeld und ein Auftritt beim 7. blacksheep Festival am Samstag, 20. Juni, ab 15.30 Uhr.

Festival mit neuen Akzenten

Neu ist dort in diesem Jahr die Market Street in der Kirchhausener Straße, wo nicht nur zahlreiche Stände zu finden sind, sondern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Beim 7. blacksheep Festival spielen am Donnerstag, 18. Juni, ab 18.30 Uhr die in den Niederlanden sehr angesagte Band Jack and the Weathermann, gefolgt von dem Sänger Ray Wilson, dem Nachfolger von Phil Collins bei Genesis.

Wilson ist nicht zum ersten Mal in Bonfeld: Dieses Mal präsentiert er zusammen mit seinem wunderbaren Ensemble Genesis Classic, Songs aus dem letzten Album der Jahrhundertgruppe Genesis, „Calling all Stations“, erklingen. Topact an diesem Abend ist Stefanie Heinzmann. Die Schweizerin war 2018 eines der Highlights des 5. blacksheep Festivals und kam mit ihrem Gute-Laune-Pop so gut an, dass die Kulturinitiative sie wieder gebucht hat.

Am Freitag, 19. Juni, beginnt das Programm um 18.50 Uhr (Einlass: 18 Uhr) mit dem Amerikaner Elliott Murphy, der im New York der 70er Jahre zu einer ganz neuen Szene gehörte: den intellektuellen Rock Troubadouren und Storytellern, die auf Basis von Bob Dylan und Lou Reed mit der Musik von Bruce Springsteen oder David Bowie flirteten. Eine Vertreterin der jüngeren Generation ist die kraftvolle Toby Beard aus Australien, die am Freitag ab 18.55 Uhr auf der Kornspeicherbühne das Publikum mit einer Mischung aus Soul, Blues, Folk, Rock und einem Schuss Gypsy Hick mitreißen wird. Die Publikumslieblinge von 2017 hießen Steve’n’Seagulls. Noch cooler, noch stürmischer und noch charmanter als damals werden sie auf der Schlossparkbühne ihre Bluegrass-Version klassischer Rock-Tracks spielen. Im Gepäck haben sie ein Arsenal an akustischen Instrumenten, das fast das gesamte Alphabet abdeckt: von A wie Akkordeon oder Amboss über B wie Banjo, C wie Cajon, H wie Hammer, K wie Kontrabass oder Z wie Zange. Auf die Finnen folgt die Band HISS mit ihrem nicht weniger schwungvollen Polka’n’Roll. Seit 25 Jahren stehen die Musiker um Stefan Hiss auf der Bühne. HISS ist aktueller Träger des baden-württembergischen Kleinkunstpreises.

Bereits über 40 Jahre im Musikgeschäft ist Fischer-Z. Frontman John Watts ist eine der Legenden des 7. blacksheep Festivals und ein New-Wave- und Rockmusiker, der mit Hits wie „Marliese“ bekannt wurde. Im Gegensatz zu anderen hat Watts sich allerdings nie auf dem Ruhm der 70er und 80er Jahre ausgeruht: Bis heute produziert er erfolgreich Alben und geht auf Tournee.

Eine Band, die aktuell nur vor ausgebuchten Rängen spielt, ist LaBrassBanda, der absolute Topact am Freitagabend ab 23.05 Uhr. Die „vogelwuiden Konzerte“ von LaBrassBanda mutieren regelmäßig zu treibenden Dancefloor-Areas, und so lädt das siebenköpfige Blasorchester aus Bayern dazu ein, das Leben zu feiern, ein flottes Tänzchen auf den Rasen zu legen und eine gute Zeit beim blacksheep Festival zu haben. Wer sein Auto zu Hause stehen lassen will, kommt per Stadtbahn und Bus-Shuttle: Der Fahrpreis ist dank einer Kooperation mit dem HNV im Ticket inbegriffen.

Die Freifahrt gilt natürlich für alle Tage, auch für den Samstag, 20. Juni, der traditionell der längste Festivaltag mit den meisten Gruppen und Künstlern im Rahmenprogramm ist.

Das Gelände wird dann bereits um 14.30 Uhr geöffnet. Ab 15.30 Uhr spielt auf der Kornspeicherbühne der Gewinner des 7. blacksheep Bandcontests um den FÖRCH Nachwuchsförderpreis, der am Samstag, 25. April, im Club Mobilat in Heilbronn ausgetragen wird. Der Name der Gruppe ist noch unbekannt: Keine Unbekannten in Bonfeld sind dagegen die Red Hot Chilli Pipers, eine international besetzte Gruppe mit Sitz in Schottland, die folkloristische Dudelsackmusik mit Rock’n’Roll kombiniert. Neben Coverversionen bekannter Klassiker wie „We will rock you“ von Queen, „Smoke on the Water“ von Deep Purple oder „Clocks“ von Coldplay haben die Red Hot Chilli Pipers auch Eigenkompositionen im Programm.

Das Damen-Trio Sweet Alibi kommt aus Kanada und gehört zu den West Coast Music Award Gewinnern. Seit 2009 begeistern die drei Ladies Fans in Nordamerika und Europa mit ihrem Folk-Pop-Sound. Amistat aus Australien ist das männliche Pendant dazu: Die Zwillinge Josef und Jan Prasil stammen ursprünglich aus Europa – und sie faszinieren mit ihrer eher intimen Musik Zuhörer bei einem Hauskonzert ebenso wie bei einem Festival. Auch bei blacksheep gibt es ab und zu waschechten Folk, allerdings nicht nur von Schotten und Iren: Und so wird die italienische Ausnahmeband Uncle Bard & The Dirty Bastards ihr Versprechen von der Paddy’s Night 2019 wahrmachen und sich erneut auf den Weg zu blacksheep begeben. Bis dato fehlen im Line-up für den Samstag noch zwei große Acts. Doch der Topact steht mit Alphaville bereits fest. Die deutsche Gruppe hat sich mit Hits wie „Big in Japan“ oder „Sound like a Melody“ international einen Namen gemacht. Sie ist eine Legende, aber im wahrsten Sinne des Wortes „Forever Young“.

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